#sprecherwechsel mit dem posterboy @regsprecher auf der #rp12: mehr des gleichen sttt #anderes_anders_machen #dfdu ?

@regsprecher sieht twttr nur als ein weiteres medium, das intrnt nur
als ein weiteres medium um inhalte zu “verbreiten” rauszubringen…
aber das kann doch nicht alles sein. das netz nur gut weil man auch
leute erreicht, die nicht zu präsenzveranstaltungn kommen können?

nur mehr des gleichen… das ist auch die strategie der
bundesregierung und daran scheitert das projekt doch.

das ist nicht was die entwicklungen nahelegen. es braucht neue konzete
der emergierenden formen, oder nicht? wie kann das gehen und wie
lange? das internet ist doch keine größere zeitung. und auch kein
fernsehen.

aber anders: was wäre denn die alternative? wie lässt sich twitter
nutzen und politik machen ohne nur ein mehr des gleichen “auf allen
kanälen“ zu produzieren.

fragen bleiben

eintrag in arbeit…

7 comments Add yours
  1. Bei Twitter wäre schon viel gewonnen, wenn die Brockensprache aufhörte, denn mit 140 Zeichen kann man man hoher Konzentration und semantischer Aufmerksamkeit sehr gut ernsthafte Diskurse führen: man muss nur in kleinen abgeschlossenen Schritten argumentieren – was auch der eigenen Klarheit dient – und man muss als Antwortender GENAU und freundlich/liebevoll auf den Vorredner eingehen. Auf diese Weise lassen sich unendlich viele Tweets so verketten, dass eine kontinuierlich ablaufende Argumentationskette entsteht, die sich wir ein Kontrollband chronologisch lesen lässt.

  2. kontinuierlich ablaufende argumentationskette. träum weiter. da ist ja sms’s ich will nicht verstanden werden weil ich sowieso nur unverständliches von mir gebe näher an der realität.

  3. hi, flusseler onaut…wer bist denn du? und wie kommst du hier her,wenn ich fragen darf… konnte keinen twttr accnt finden.davon abgesehen ist sms’s verstanden werden als beleidigung zu verstehen ein weit verbreiter zug, und durchaus berechtigt. und nicht dadurch begründet, weil er eh nix verständliches schreibt. ganz im gegenteil… ich lese sehr gerne sms’s tweets auch empfehlen kann ich den text von luhmann “unverständliche wissenschaft” – und natürlich #dfdu die form der unruhe da findet sich m.e. unglaublich viele spannenden gedanken.

  4. ich bin der höhlenforscher 2.0 twitter mit i und e brauch ich nicht schöne ausrede, bloss weil komplexes nicht leicht zu verstehen ist heisst das nicht, dass hinter nicht leicht zu verstehendem etwas komplexes steckt.

  5. höhlenforscher also. aber das war doch keine “ausrede”, versteh eh den ausdruck in diesem zusammenhang nicht. der verweis auf die beiden texte von mir meint ja auch nicht: alles schwerverständliche ist notwendigerweise auch vielversprechend komplex oder beschreibt komplexes. nur: was soll denn immer dieser allgemeinverständlichkeitsvorwurf?! – wer immer nur allgemeinverständlich kommunizieren kann kann kaum neues schreiben.- ob etwas zu beschreiben einer komplexen sprache bedarf oder nicht darf sich nur am zu beschreibenden gegenstand rechtfertigen. allgemeingültige primär forderungen nach verständlichkeit halte ich für unfug. wenn einem das nicht gefällt, dann ist das für mich völlig in ordnung. ehrlich. können andere gerne ganz anders machen, denken, schreiben, fordern. nur was hat das mit mir und meinem blog zu tun? ich halte es hier mit luhmann:”Es gibt spezifische Formulierprobleme in der theoretischen Produktion, die unter dem Gesichtspunkt der Verständlichkeit nicht zureichend erfaßt sind; die aber gewiß auch nicht als Apologie der Unverständlichkeit aufgefaßt werden sollten. […] Es ist ganz gewiß nicht möglich, die Theoriesprache nach dem Konvoiprinzip zu fahren und auf das Verständnis des Letzten zu warten. […] Muß das heißen: Sprache für wenige, Verständ­nis für wenige? Ich meine jedenfalls kein Prinzip der Exklusion und erst recht kei­ne elitäre Sprache. Aber ich meine, daß man sich den Sachnotwendigkeiten kompromißlos fügen sollte und daß Verständlichkeit kein Prinzip sein darf, das etwas verhinder, was zu sagen möglich ist.” (aus: Luhmann (1981): Unverständliche Wissenschaft, in ders. Soziologische Aufklärung, Bd. 3, S. 176)

  6. ach dich hab ich damit gar nicht im sinn gehabt, eher den klosterbruder.wer fordert denn allgemeinverständlichkeit? stimme dir voll zu, wie was beschrieben werden kann hängt vom gegenstand ab. nur wenn der gegenstand bedeutend simpler ist als die sprache wirds oft peinlich. noch peinlicher wirds wenn man sich der diskussion mit dem zurückweisen einer angeblichen allgemeinverständlichkeitsforderung entzieht.nochmal: ne, nicht du.

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