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Mein Name ist Moritz Klenk, ich bin geboren in Nürnberg, war Kind, dann auf der Schule und studierte anschliessend Kulturwissenschaft, interkulturelle Germanistik und Science of Religion in Bayreuth und Edinburgh. Ich arbeite derzeit als Assistent am Center for Global Studies des Walter-Benjamin-Kolleg der Universität Bern sowie an meiner Dissertation zu Problemen einer dialektischen Medientheorie. Seit Januar 2016 bin ich zudem Visiting Fellow der Abteilung für Wissenschaftsforschung am FIW – Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn.

Von 09/2011 — 03/2013 war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kultur- und Religionssoziologie und am Lehrstuhl für Religionswissenschaft an der Universität Bayreuth, von 01/2013 — 12/2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Zeppelin Universität Friedrichshafen, dort am Lehrstuhl Kulturtheorie und -analyse (Dirk Baecker), sowie von 06/2015-06/2017 Assistent bei Dirk Baecker an der Universität Witten/Herdecke. Mehr über meine wissenschaftliche Arbeit findet man hier und hier.

Neben, aber eigentlich von meiner akademischen Lohnarbeit nicht zu trennen lese ich, meistens sammle ich aber nur Bücher, klassifiziere aus Gründen meinen eigenen Buchbestand nach der RVK, schreibe längere und kürzere Texte (selten öffentlich, einzelne Ausnahmen siehe hier und hier) zu unterschiedlichen Themen in meistens “papierfarbene“, linierte Notizhefte von X17 (Achtung unbezahlte Werbung).

Seit Januar 2017 habe ich ein tägliches Denktagebuch als Podcast begonnen, in dem ich über meine Arbeit spreche, in Selbstgesprächen dabei vor allem die Formen des Arbeitens, zwischen Lesen, Schreiben, Sprechen, Hören, usf. – eben Denken – reflektiere. Die eigentümliche Form des sprechenden Denkens wird dabei mehr und mehr Gegenstand meiner Arbeit, die Vermittlung der Formen selbst zum Bezug der Reflexion. Mit Stefan Porombka verstehe ich diese Arbeit als experimentelle Kulturwissenschaft, die einzige angemessene Form sich der Gleichzeitigkeit von Beobachtung und Gegenstand zu erwehren, im Versuch, in der Übung etwas wie kritische Gegenwartsbeobachtung zu versuchen.

Daneben und sehr viel seltener betreibe ich den Podcast Twitterradio, in dem ich mit Menschen aus meiner Twitter-Timeline über Twitter, Twitternutzung und oft auch einfach die Themen spreche, an denen die jeweiligen Gäste eben so dran sind. So wechselhaft Twitter je nach Benutzung ist, so spannend ist es, mit anderen darüber zu sprechen.

Der Podcast TheorieKritik ist bislang nur eine Idee+ (Podcastdeutsch für eine Idee+: Nullnummer)  – leider noch nicht mehr; wenn dann werde ich hier zu Fragen der kritischen Theorie, Theoriekritik, Theorie der Kritik, kritischer Gesellschaftsbeobachtung, Kulturkritik, Wissenschaftskritik, Systemtheorie und soziologischer Aufklärung podcasten.

Im Allgemeinen und Besonderen interessiere ich mich für die folgenden wild-assoziativ zusammengestellten Themen/Fragen/Fächer: Philosophie, Soziologie, Sprache, Theorie, Musik, Kritik, Epistemologie, Kritik der Erkenntnistheorie, kritische Theorie, Medien und Gesellschaft, Theorie des Mediums, Radio, Kulturgeschichte, experimentelle Kulturwissenschaft (im Sinne von Stefan Porombka), Ästhetik, kritische Kulturwissenschaft (im Sinne von Leuten wie Kittler, Žižek, Porombka, Krajewski, DerridaAvanessian u.a. – alles weisse Männer (auch die unter “u.a.”), ich weiss, fällt mir auch auf!), Sprechen, Sprache, Denken, Bücher, Lesen und Theorie des Lesens, Formen des Schreibens, Schrift, De(kon)struktion, Dialektik, Phänomenologie (von Hegel über Husserl bis Blumenberg), für Religion, Wahrheit, Freiheit, – und andere umkämpfte Ideen, für Verzweiflung, Zaudern, Pessimismus (Cioran), für Ethnologie, Perspektiven, Zeichen, Semiologie, und so weiter.

Ich twittere als @moritzklenk und unter @NoRadioPodcast für die NoRadioShow, die ich als Host betreue.

Ich freue mich immer über interessierte Rückmeldung, Kritik, Anregungen und diskutiere gerne, online, offline, in Podcasts, in Kneipen, privat und öffentlich zu unterschiedlichsten Themen (siehe oben) – Anfragen gerne per Email. Ich empfange und lese regelmässig Emails unter anderem dieser Adresse:
email [at] sinnsysteme.de (Allgemeines).

2 Replies to “Über mich

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